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Samhain, oder, Alfablót (Geschenk an die Elfen)

Der irische Begriff „Samhain“ [gespr. Sah-ween] ist abgeleitet vom altirischen „Samain“, „Samuin“ oder auch „Samfuin“; dem Wortsinn entsprechend (Sam = Sommer und Fuin = Ende, Sonnenuntergang) kann man Samhain also als „Ende des Sommers“ übersetzen. Ursprünglich bezieht sich das auf den 1. November, den „lathe na samna“, den Tag des Samhain und ist gleichzeitig, als „oenaig na samna“, die Nacht des Samhain, die Bezeichnung für ein königliches Fest am Hof von Tara, das im mittelalterlichen Irland jährlich gefeiert wurde.

Das Samhain-Fest symbolisiert den Beginn des dunklen Halbjahres im Jahreskreis und gleichzeitig ist es das Neujahrsfest, denn für unsere indigenen europäischen Ahnen wurden der Tag und das Jahr – wie alles Lebendige – aus der Dunkelheit geboren. Zu diesem Zeitpunkt stehen wir außerhalb der Zeit, das große Tor von Scathach senkt sich und die Grenze zwischen den Welten wird, genau wie zu Beltane, aufgehoben: materielle Welt und Anderswelt vereinen sich für eine Nacht.

Unsere verstorbenen Ahnen und die Geister derer, die noch geboren werden sollen, wandeln in dieser Nacht auf der Erde, um uns zu besuchen. Um ihnen den Weg zu weisen, stellt man Lichter in den Fenstern auf. Um sie zu ehren, deckt man bei Tisch einen Platz für sie mit, teilt Speise und Trank und unterhält sie mit Gesang und Erzählungen. Um diejenigen Geister fern zu halten, deren Platz nicht bei uns ist und die nur Unruhe stiften wollen, hängt man selbstgemalte Dämonengesichter ins Fenster oder schnitzt aus Rüben oder Kürbissen schaurige Fratzen, die als Wächter vor die Tür gestellt werden.

Die Feier des Samhain hat in verschiedenster Gestaltung als Feier zu Ehre der Toten überlebt. In Schottland, Irland und Wales, sowie im gesamten keltischen Siedlungsraum, fand das „Féile na Marbh“ („Feier der Toten“) an Samhain statt. Im Zuge der Christianisierung wurde das Fest zu Allerheiligen am 1. November, gefolgt von Allerseelen am 2. November. Dementsprechend wurde der 31. Oktober zum Vorabend von Allerheiligen („All Hallow’s Eve“) und die Überbleibsel des ursprünglichen Festes verwandelten sich in das weltliche Fest Halloween.

Es ist eine Zeit der Stille und der inneren Einkehr, die da kommt. Die Ernte ist eingefahren, was jetzt noch an Früchten und Kräutern draußen zu finden wäre, gehört nur noch den Naturgeistern und ist ab sofort tabu oder auch ‚puk‘. Wir spüren das Ausatmen der Göttin, der Mutter Erde, die sich darauf vorbereitet, bis zu Imbolc zu ruhen und Kraft zu schöpfen. Der Gott hat sein Geweih abgeworfen und vergeht, er stirbt, um zu Jul als Lichtbringer wiedergeboren zu werden.

Die Zugvögel verlassen unsere Breitengrade oder sind bereits im warmen Süden angekommen, viele Tiere ziehen sich mehr und mehr in ihre Winterbauten zurück; das Land verliert in einem letzten Rausch seine Farben, es wird kalt und grau um uns herum. Die Zeit um Samhain und die melancholischen Tage des Novembers können eine Zeit der Auseinandersetzung mit unserer eigenen Vergänglichkeit und eine Konfrontation mit dem Tod sein: eine Chance, uns selbst in dieser Stille wahrhaft zu begegnen. Die in die Unterwelt hinabgestiegene Göttin – in unseren nordischen Gefilden: Hel * die Holle * Frau Percht – begleitet uns mit Einsicht und Weisheit und schenkt uns Hoffnung darauf, dass wir die innersten Kräfte unserer Seele erkennen können und unser Potential in(s) Licht transformieren werden, wenn die Zeit gekommen ist.

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Mabon, die Zeit der Herbsttagnachtgleiche

Mabon

Es ist Mabon, die Zeit der Herbsttagnachtgleiche, es ist eines der Schwellenfeste unserer nordischen Vorfahren, genau wie der Frühlingsanfang, nur steht dann der kommende Sommer vor der Tür und nun die dunkle Jahreszeit und der Winter.
Es ist für mich die Zeit zum „Danke“ sagen und der Beginn für mich zur inneren Einkehr, zum Besinnen auf das, was mit dem Sommer vergangen ist und das was nun beginnen wird. Es ist die Zeit, in der ich hinüberschreite in die Dunkelheit und die Kälte, kommend aus dem Sommer mit seiner Wärme und seiner übervollen Betriebsamkeit. Es ist die Zeit des Hineingehens in einen „in sich blickenden Raum“ , es ist die Zeit des in sich Kehrens und des Vorbereitens auf die Schwere und die Kälte des kommenden Winters, aus der dann wieder das Licht und auch das neue Jahr geboren wird. Es ist für mich die Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, was habe ich im vergangenen Sommer erreicht von all den Dingen, die ich im letzten Herbst für mich geplant und für mich gewünscht habe.
Es beginnt jetzt die Zeit des Kraftschöpfens und Energietankens für den kommenden Sommer.
Die nun kommende Jahreszeit ist die Zeit des Zurückziehens und Verinnerlichens.

Früher hat man sich zu dieser Jahreszeit langsam in die Häuser zurückgezogen und dann an langen Abenden am Kaminfeuer über das Vergangene nachgedacht und das kommende geplant.
In unserer heutigen gleichbleibend von stetiger Geschäftigkeit getriebenen Zeit bleibt uns selbige oft nicht mehr, um ein wenig mit Beschaulichkeit auf die vergangenen Monate zurückzuschauen und daraus entweder Lehren zu ziehen oder Ideen zu entwickeln, wie wir es im nächsten Sommer besser oder einfach anders machen könnten?
Viele von uns können mit diesen immer kürzer werdenden und oft auch regnerischen und kalten Tagen nichts anfangen, sie werden langsam und zunehmend übelgelaunter und wenn es manchen richtig packt, verfällt dieser auch in eine sogenannte Herbstdepression.


Unsere moderne Gesellschaft ist von einer solchen Betriebsamkeit durchdrungen, immer mehr Wohlstand und Reichtum anhäufen zu müssen bzw. zu wollen, dass wir darüber völlig vergessen, dass es vielleicht von Zeit zu Zeit gar nicht schlecht ist, sich besinnlich an einem frühen kalten Abend am Herd oder Kaminfeuer Gedanken darüber zu machen, inwieweit dies alles unserem inneren Rhythmus und auch unserem Wohlbefinden guttut?
Seit vielen Jahren versuche ich schon, besonders in der vorweihnachtlichen Hektik in Form von Weihnachtsfeiern, Adventsfeiern, Betriebsfeiern und anderen Veranstaltungen, durch lange Spaziergänge, den Aufenthalt im Freien und gemütliche Abende mit einem Buch in der Hand zu Hause, aus dem Weg zu gehen. Dies fällt mir persönlich besonders schwer beizubehalten, seitdem ich zwei kleine Kinder habe, die auch schon in diese hektische Vorweihnachtszeit hinein getrieben werden, das fängt mit dem Erntedankfest an, geht mit dem St. Martinsfest weiter, über Adventsfeiern und gipfelt dann in Weihnachtskrippenspiel und Spielzeug-Reizüberflutung am Weihnachtsfest und ohrenbetäubendem Lärm an Silvester.


Meist kommt dann nach diesem großen Finale mit Pauken, Trompeten und für mich völlig überflüssigen Silvesterböllern, eine große Leere und Stille im Januar. Es Bestünde ja jetzt die Möglichkeit, die Ruhe für ein wenig Einkehr und Besinnung zu nutzen, aber nein, wir setzen uns ins Auto, hetzen in den Skiurlaub oder verbringen Stunden im Flugzeug, um an Orte zu fliegen, die voller Exotik und vor allem Wärme sind, um für 10 bis 14 Tage dem scheinbar tristen Winter in unserem Lande zu entfliehen.
In der Regel haben wir dann nach 14 Tagen in der Sonne bei der Ankunft am Flughafen eine dicke Erkältung oder eine Grippe und sind krank.
Ich schreibe diese Zeilen nicht, um irgendjemandem Vorschriften zu machen oder Instruktionen zu geben, wie er die kommenden Monate, den dunklen Wendekreis des Lebens, vielleicht doch ein wenig anders verbringen sollte oder könnte. Aber mir liegt daran, einen kleinen Samen in eure Herzen und Gedanken zu pflanzen, auf dass eure Kreativität, euer Leben und euer Dasein im nächsten kommenden hellen Teil des ewigen Kreises des Lebens, durch die Zeit der Einkehr und der Stille an Kraft gewinnt und dann im Frühling des nächsten Jahres stärker und heller blüht.

Snæbjörn Ericson Mabon 2019

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Ostara…

Das Fest der Frühlingstagundnachtgleiche, oder auf der Spurensuche einer verschwundenen Göttin…

Viel wird geschrieben über das Osterfest, über die Tages-und Nachtgleiche im Frühjahr, und oft werden angebliche alte Bräuche als absolute Wahrheit „verkauft“. Es ist die Rede von der Göttin Ostara und ihrem Wirken in alten Zeiten und Heute.
Beginnen wir doch einfach mal ein klein wenig wissenschaftlich, was genau ist eigentlich eine Tagundnachtgleiche und was geschieht an ihr?
An diesem Tag überquert die Sonne den Himmelsäquator, sie befindet sich also senkrecht über dem Äquator. Die Tages- und Nachtgleiche oder wie in der Wissenschaft genannt das Äquinoktium, leitet sich aus dem lateinischen aequus=gleich und dem Wort nox=Nacht ab. Diese Tagundnachtgleiche findet zweimal im Jahr statt, zum einen im Frühjahr am 20. oder 21. März und im Herbst am 22. oder 23. September. An diesem Tag ist die Nacht genauso lang wie der Tag und der Tag genauso lang wie die Nacht. Kalendarisch beginnen mit diesem Ereignis im März der Frühling sowie im September der Herbst. Diese Ereignisse waren schon immer für die Menschen mit einer gewissen Faszination behaftet und für sie alle ein wichtiger Wendepunkt im Kalenderjahr, deshalb wurden sie auch von jeher gefeiert.

Doch nun zu der entscheidenden Frage: Wer oder was ist Ostara?
Ich will es einmal so beginnen, wie jedes gute Märchen beginnt:
Es war einmal… die Göttin Ostara und Jacob Grimm, der ältere der Gebrüder Grimm war, wie alle wissen, ein großer Sammler von Märchen und Mythen im deutsch – bzw. germanischsprachigen Raum und so fand Jacob Grimm auch einige Hinweise auf eine Göttin namens Ostara, welche sich aber von keiner anderer Quelle belegen lässt. Ihre Existenz verdanken wir also zu einem großen Teil Jakob Grimm, welcher sich dabei auf den Kirchenvater Beda Venerabilis stützt, er ist einer der Heiligen der katholischen, evangelischen und auch anglikanischen Kirche. Dieser Beda erwähnte um das Jahr 700 herum in seinem Werk „de temporal Ratione“‚ dass die Angelsachsen den April „Eosturmonath“ nannten, was auf die heidnische Göttin Eostre zurückzuführen sei.
Weiter berichtete Beda, dass ihr zu Ehren im April Feste gefeiert würden und diese als das kirchliche Osterfest übernommen worden waren:
„Der Eosturmonath, heute Passamonat bezeichnet, war früher genannt nach einer ihrer Göttinnen, welche Eostre genannt wurde, zu deren Ehren Feste in diesem Monat gefeiert wurden. Jetzt benennen Sie die Passat-Zeit mit ihrem Namen, womit die Freuden der neuen Feierlichkeit unter dem Namen der altehrwürdigen Göttinnen Verehrung angerufen werden.“
(- De temporum Ratione Kapitel. 15)
Wie gesagt, da Jacob Grimm von dieser Darstellung so fasziniert war, überlegte er nicht lange, ob die Erklärung Bedas glaubwürdig war oder nicht. Er stützte das ganze auch noch dadurch, dass er in althochdeutschen Sprachdenkmälern einige weitere Bezeichnungen, wie z.B. ôstarun oder ôstar-mânôth fand. Dies würde also bedeuten, dass die Angelsachsen ihre Göttinnen Eostre hatten und wir unsere eigene Göttin Ostara.
Leider verhält es sich in der heutigen Zeit jedoch so, dass nicht nur die Existenz der Göttin Ostara wissenschaftlich stark angezweifelt wird, sondern auch deren Ursprung, die angelsächsische Göttin Eostre , stark im Verdacht steht, nie in dieser Form existiert zu haben.
Es ist wesentlich wahrscheinlicher nach der heutigen Erkenntnis, dass die Begrifflichkeiten, die Jacob Grimm für den Beleg der Göttin fand, einfach nur ein Hinweis auf die östliche Himmelsrichtung sind, somit würde der Monatsname lediglich verkünden, dass die Sonne von nun an wieder genau im Osten aufgeht.
Somit kann niemand mit Sicherheit sagen, welche heidnischen Ursprünge dem heutigen Osterfest zugrunde liegen.

Es ist jedoch stark anzunehmen, dass unsere Vorväter heidnischen Festivitäten zu diesem wichtigen Kalenderdatum ausübten.
Diese haben aber mit Sicherheit nichts mit fem Tod und der Wiedergeburt von Jesus Christus zu tun, wie uns das Christentum und die Kirche seit dem Jahre 325 nach Chr. als dieses Fest verkaufen möchte, es handelt sich vielmehr um eine typische Form der Wiedergeburt, der Rückkehr der Sonne und des Lichtes und auch der Wärme.

Die Natur feiert das Wiedererwachen und die wiederkehrende Fruchtbarkeit z.B. auch symbolisiert in Form von Eiern. Die Tiere sind wieder für die Paarung bereit und neues Leben reift im Schoß der Erde und auch im Leib der Tiere heran.
Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass dieses Ereignis der Tagundnachtgleiche in vielen anderen Religionen dieser Welt ebenfalls gefeiert wurde und vielerorts dieses markante Ereignis sicher einer Göttin oder einem Gott zugeschrieben wurde oder dies vielleicht sogar noch ist?

Aber es gibt Hoffnung für die Existenz einer Göttin.
Mir persönlich gefällt der Gedanke der Urmutter der Erde am besten, sie ist es, die wieder erwacht und die Pflanzen blühen lässt. Die Tiere beginnen, sich zu paaren und Nachwuchs zu zeugen und auch bei den Menschen ist es nicht anders, die geballte Energie von Mutter Natur ist eigentlich nie so stark zu spüren und zu erkennen wie in den Tagen des Frühlings, wenn alles neu beginnt und alles sich neu entfaltet.


Für mich persönlich spiegelt sich hier auch eine Verbindung zur Frau Holle wieder. Wenn man nach den neuesten Erkenntnissen über die Göttin Holle gehen möchte, findet man in ihr sehr starke Hinweise auf die Erdgöttin, welche in vielen Kulturen des Altertums ein fester Bestandteil ist. In der germanischen Mythologie ist es „Nerthus“ oder „Perchta“, in der nordischen Mythologie ist es „Jörd“, in der keltischen Mythologie ist es“Brighild“, in griechischen ist es „Gaia“ und im römischen „Hera“.
Spuren eines „Frühlings Kultes“ findet man wenn man genau hinschaut in vielen Gegenden Deutschlands.

Am Fuße des Hohen Meißner ( dem Hausberg der Göttin Holle) in Nordhessen, zwischen den Dörfern Hilgershausen und Kammerbach, steht eine Felswand unter der sich eine sagenumwobene Höhle verbirgt, der sogenannte „Hohlstein“ welcher nachweislich der Frau Holle geweiht ist. In diese Höhle tragen am 2. Ostertag die jungen Frauen und Männer der benachbarten Dörfer Sträuße von mit Frühlingsblumen als Opfer in die Höhle, trinken von dem Wasser in dem kleinen See, der sich in der Höhle befindet und nehmen in Krügen für Ihre Lieben zu Hause von dem Wasser mit. Dieses Wasser soll der Legende nach heilsame Kräfte in sich tragen, so soll man z.B. von allen Krankheiten und Gebrechen gesunden, Frauen sollen fruchtbar werden und es soll auch Schönheit und Anmut verleihen.
Übrigens würde sich niemand ohne einen Strauß Frühlingsblumen als Opfergabe für die Göttin Holle, in die Höhle hinab wagen.
Überall haben sich auch andere Bräuche und Riten aus der vorchristlichen Zeit erhalten. Z.b. gibt es heute noch fast überall in Deutschland die sogenannten Osterfeuer, welche mit ziemlicher Sicherheit aus der heidnischen Zeit vor der Christianisierung stammen.
Ich jedenfalls wünsche allen „frohe Ostern“, oder wie die Schamanen heute noch sagen „blessed Ostara“

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Walküren (Valkyria, Valkyrien, Valküren, Walkyren, Walachuriun, nord. „Totenwählerin”)

„Die Götter werden für mutige Frauen immer ein Lächeln bereithalten, wie die Walküren, diese Furien, die die Männer fürchten… und begehren.“

Die Walküren, auch Schlacht- oder Schildjungfern genannt, gehören zu den weiblichen Geisterwesen. Ihr Name leitet sich aus den altnordischen Wörtern valr („die auf dem Schlachtfeld liegenden Leichen“) und kjósa („wählen“) ab. Ihnen kommt die Aufgabe zu, die ehrenvoll Gefallenen (Einherjer) auszuwählen und zu Odin nach Walhall zu bringen.
Sie gehören, ebenso wie die Nornen, Fylgien und Disen, zu den Schicksalsfrauen. Ihre besondere Nähe zum Göttervater Odin verschafft ihnen eine zentrale Funktion innerhalb der nordischen Mythologie. Mit der Vermenschlichung der Götter, wandelte sich auch das Bild der Walküren. Aus den ursprünglichen Totendämonen entwickelten sich Kriegerinnen, ausgestattet mit menschlichen Zügen und Empfindungen.
Ihre Anwesenheit offenbarte sich in Form von Naturphänomenen: Ritten die Walküren nach einem erfolgreichen Kampf in Gefolgschaft der Einherjer wild durch das Firmament, waren sie für die Menschen als Polarlichter zu sehen. Dabei spiegelte sich das Mondlicht in ihren blanken Rüstungen und erzeugte so das farbenprächtige Lichtspiel am Nachthimmel.

Im Helgakviða Hjörvarðssonar wird die Zahl der Walküren mit neun angegeben, im Darraðarljóð mit zwölf. Tatsächlich dürfte die Anzahl im Volksglauben unbegrenzt gewesen sein.

Im Lied Grímnismál (Strophe 36) werden dreizehn Namen genannt von Walküren, die in Valhöll (Walhall) Bier ausschenken: Hrist, Mist, Skeggjöld, Skögull, Hildr, Þrúðr, Hlökk, Herfjötur, Göll, Geirölul (Geirrömul, Geirahöd), Randgríðr, Radgríðr und Reginleifr. Das Darraðarljóð nennt außerdem: Göndul, Guðr (Gunnr), Hildr, Hjörþrimul, Sanngríðr und Svipul. Die Þulur (Thulur) nennen zusätzlich: Herja, Geiravör, Skuld, Geirönul, Randgníð, Geirskögul, Hrund, Geirdriful, Randgríðr, Sveið, Þögn, Hjalmþrimul, Þrima, Skalmöld. In Heldenliedern kommen noch die Namen Sigrún, Kára, Sváfa und Brynhildr vor.

(Quelle Wikipedia)

Norse/German Mythology Projekt
„The Valkyrie”
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FRÖBLÓT

FRÖBLÓT
Das Fröblót ist das erste Fest im Jahreskreis und findet, gemäß der überlieferten ‚Distingsregel‘, an jenem 1. Vollmond im neuen Jahr statt, dessen vorausgegangener Neumond nach den Raunächten gewesen ist. Dementsprechend variiert der Festtermin Jahr für Jahr. 2019 erstrahlt der erste, vollständig im neuen Jahr gewachsene Mond am 21. Januar.
Der Name ‚Fröblót‘ leitet sich von FREY ab (althochdeutsch frô), den wir zu diesem Fest besonders ehren. Er, als Sohn von Njörd (Meer) und Nerthus (Erde), entstammt einem alten Geschlecht von Fruchtbarkeitsgottheiten, den Wanen. Freys Kraft ist die, die den Frühling bringt, die seit Jul wieder stärker werdende Sonne, die den Winter besiegen wird und die Erde weckt.
Ein Mythos, der diesen Naturprozess erzählt, ist das Skírnismál aus der Edda:
Von Hlidskjalf aus, dem Hochsitz in Asgard, kann man in alle Welten schauen. Dieser Sitz ist Odin vorbehalten, doch in seiner Abwesenheit hat Frey ihn erklommen, und fern in Jötunheim erblickt er eine schöne Riesin, in die er sich unsterblich verliebt: Gerda (Gerdr, Gerd). Krank vor Liebe sendet Frey seinen Diener Skírnir aus, für ihn um Gerda zu werben, doch die Riesin verweigert sich. Erst als Skírnir ihr Gewalt und einen Fluch androht, willigt die Riesin ein, in neun Nächten Frey zu treffen.
Wenn wir Gerda als eine Personifikation der Erde sehen, dann ist sie, solange sie in Jötunheim weilt, die noch gefrorene, winterliche Erde (Riesen = Winterkräfte), die sich noch nicht „erweichen“ lässt. Erst wenn sie sich mit Frey ( = Frühlingskraft, Frühlingssonne) verbindet, wird die Erde tauen und wieder fruchtbar werden. Das macht Skírnirs Handeln zwar nicht „netter“, erklärt aber die Dringlichkeit, warum es mit den beiden einfach klappen muss!
Ein anderer Name für dieses erste Jahreskreisfest ist DÍSABLÓT oder DÍSTING. Mit kleinen Speise- und Trankopfern locken wir die Naturgeister (Disen) hervor und wecken sie mit Trommeln, Gesang und stampfenden Tänzen aus ihrem „Winterschlaf“. Davon übriggeblieben sind die in vielen Regionen heute noch praktizierten lautstarken Fastnachtsbräuche. (Winteraustreiben)
Die Disen stehen auch mit den Ahnen – v.a. den weiblichen – in Verbindung, und so ist Fröblót neben Vetrnóttablót (im Spätherbst) das zweite Ahnenfest im Jahreskreis.

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Die Rauhnächte…

Jetzt ist die Zeit der Rauhnächte auf dem Hohen Meißner.
Sie liegen zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag.
Vor der Christianisierung glauben die Menschen in der Meißnerregion, dass Frau Holle in der Wilden Jagd die verstorbenen Seelen des Jahres über den Meißner in ihr unterirdisches Reich führt.
An der Seite des Germanengottes Wotan/Odin zieht die geheimnisvolle, wundermächtige Frau Holle in den 12 „Rauhnächten“ zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag am 6. Januar an der Spitze des „wilden Heeres“ am Westhang des Meißners entlang, am Hirschberg vorbei, über die Weiße Wand und verschwindet in einem anderen Eingang zu ihrem Reich, in der Badestube der Frau Holle.
Dabei sollen die Seelen der Verstorbenen des vergangenen Jahres unter die Wasser des Frau-Holle-Teiches zurück geführt werden, um aus denWassern wieder geboren zu werden.
Somit vollendet sich der Kreislauf vom Morgen zum Abend des Lebens.

Norse/German Mythology Shooting "Frau Holle/Mother Hulda”
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Die nordische Göttin Hel (Versuch einer Interpretation und was für mich dahinter steht)

Hel (Hella, Hellia, nord. „Hölle“), ist die Göttin der Unterwelt und des Todes in der nordischen Mythologie. Sie ist die Tochter des Gottes Loki und der Riesin Angrboda.
Sie herrscht über das Reich Helheim, die Unterwelt der nordischen Mythologie. Ihre Brüder sind der Wolf Fenrir und die Midgardschlange Jörmungandr.
Odins Pferd Sleipnir ist ihr Halbbruder.
Hel ist für mich persönlich meine „Lieblings“ Göttin in der nordischen Mythologie, sie fasziniert mich am meisten. Das liegt zum einen daran, dass ich ihre Dualität mag und diese für mich mythologisch auch nachvollziehbar und schlüssig ist. Zum anderen entdecke ich immer wieder starke Parallelen zwischen ihr und meiner germanischen Lieblings Göttin Holle. Wie auch die Holle lebt Hel im Verborgenen Aber ihr Geist und ihr Wirken ist bis in die heutige Zeit noch spürbar. Sie kann sowohl gnadenlose Todesgöttin sein, als aber auch behütende, gebende und beschützende Muttergottheit.
In beiden liegt sowohl das „Geboren“ werden, als auch das „Sterben“ in einer Einheit.

Es ist Herbst, die Zeit im Jahr, in der wir merken, dass die Dämmerung immer früher hereinbricht, es wird langsam kühler und die Nacht stiehlt bei jedem weiteren Tag ein paar Minuten. Es wird langsam Winter.
Dies ist die Zeit der nordischen Göttin Hel. Um zu verstehen, wer Hel ist, welche Eigenschaften sie hat und was sie darstellt, ist es wichtig, etwas über den Jahreslauf aus der alten nordischen Weltanschauung zu erfahren.
Unsere nordischen Vorfahren teilten das Jahr in drei Jahresabschnitte ein, die sich in immer wiederkehrenden Kreisen fortführen: den Frühling, den Sommer und Herbst/Winter.
Den Herbst und den Winter betrachteten Sie als eine Einheit . Genauso, wie es drei Himmelsgötter in der nordischen Mythologie gibt, die sich über das Jahr abwechseln, gibt es drei Erdgöttinnen, die über jeweils eine Jahreszeit, herrschen . Es sind dies Freya für den Frühling, Frigg für den Sommer und Hel für den Herbst/ Winter.
Die Eigenschaften der Göttinnen spiegeln sich auch in diesen Jahreszeiten wieder.
Der Frühling symbolisiert Schönheit, Wachstum und Kraft, der Sommer Reichtum und Fülle und die winterliche Jahreszeit Zurückgezogenheit, Tot und Vergänglichkeit, aber auch Erneuerung.
Die Zeit im Jahr, an der Frigg die „Herrschaft“ an Hel abgibt, liegt also hauptsächlich im Monat Oktober, welcher seinen Abschluss mit Samhain findet.
Die nun folgende Jahreszeit steht bzw. stand unter dem Motto des Zurückblickens und des Verinnerlichens. Wenn jemand etwas „verhehlt“, so verbirgt er etwas und genau das taten die Menschen damals. Sie verbargen sich in ihren Häusern und an langen Winterabenden vor dem prasselnden Herdfeuern, verinnerlichten Sie die Erlebnisse des vorangegangenen Frühlings und Sommers.
Das Totenreich und seine Herrin Hel, die beide den gleichen Namen tragen, werden verschiedentlich in den nordischen Überlieferungen erwähnt.
Eine Textstelle gibt es im Gylfaginning, in der Hel eher „negativ“ beschrieben wird, Hels Halle wird dort als die „Feuchte“, ihr Essteller als „Hunger“, die ihr Bediensteter als „der Langsame“ bezeichnet.
Diese Bezeichnungen jedoch passen schon stilistisch nicht in die Dichtung der alten „Nordmenschen“, sondern sind typische Elemente der christlichen Literatur des Hoch- bzw. Spätmittelalters.
Deutlich wird dieseVerfälschung dieser Erwähnung auch durch eine Passage, die ebenfalls im Gylfaginning steht und sich auf die Mythologie bezieht. Zum besseren Verständnis sei dieser Mythos kurz erwähnt: Baldur wird nach der Sommersonnenwende von dem blinden Hödur versehentlich durch einen Pfeil getötet und kommt so in das Reich der Hel. Baldurs Bruder Hermodr reitet zu Hel, um die Herausgabe Baldurs zu erbitten. Er findet Baldur gesund und munter auf einem Ehrenplatz sitzen. Es scheint irgendwie einsichtig, dass der Ort, an dem Baldur, der lichteste und schönste aller nordischen Götter, auf einem Ehrenplatz sitzt, nicht so unangenehm sein kann.
In der Völuspa, einem der ältesten und damit aussagekräftigsten Lieder, wird Helheim als „okolnir“, d. h. „unkalter Ort“ beschrieben.
Eigentlich leuchtet es ein, dass unsere nordischen Vorfahren, welche überwiegend einer rauhen Witterung ausgesetzt waren, ein lauer, angenehmer, warmer Ort durchaus freundlich erschienen sein muss. Das Totenreich Helheim ist also ein Aufenthaltsort, an den diejenigen kamen, die an Krankheiten oder Altersschwäche gestorben waren und indem diese Menschen die Zeit zwischen zwei Leben verbrachten, damit beschäftigt, ihr altes Leben aufzuarbeiten und sich auf das neue vorzubereiten. Baldur starb zwar auf eine andere Art nämlich durch einen Mistel- Pfeil, aber die Mistel öffnet schon in der keltischen Mythologie und auch in vielen anderen antiken Überlieferungen, das Tor zur Unterwelt.
Die Göttin Hel ist also eher die dunkle Erde, das Moor. Sie nimmt das Leben auf und erneuert es. Wie das Moor kann sie den Tod bedeuten, ist aber auch wie das Moor ist sie sehr fruchtbar und bringt immerwährend neues Leben hervor.
Vielleicht ist es auch so, dass wir alle nur dann ein zufriedenes und ausgefülltes Leben, auch in unserer heutigen und hektischen Zeit, nur dann führen können, wenn wir Leben und Tod, als Teile eines Ganzen erkennen und verstehen, diese akzeptieren und ein Stück weit Leben.
Des Weiteren finde ich sehr interessant, dass die Rune Hagalaz der Göttin Hel zugesprochen wird, die Rune der Zerstörung und der Wiederentstehung.
Die Bewusstheit, dass etwas zerstört werden muss, um etwas Neues zu erschaffen, zieht sich durch die ganze, nicht nur durch die nordische Mythologie.
Besonders in der Erzählung von Ragnarök. Dieser Mythos ist wichtig zum Verständnis der Göttin Hel und der ihr zugesprochenen Rune. Deshalb liegt diese Rune auch zwischen den Runen Kenaz (Feuer) und Isa (Eis) und erinnert an den nordischen Schöpfungsmythos. Beide haben zerstörerische Kräfte in sich, doch zusammen schufen sie nach der Vorstellung der nordischen Völker einst die Welt. Die Verbindung von zwei Balken durch einen Querbalken stellt genau dieses Zusammenwirken der Kräfte im Runensymbol dar. Das Hagelkorn stellt ein Symbol für das „Raureifkorn“ dar, das Ymir, den Ur-Riesen des Raureifs enthält.
Der Ur-Riese Ymir Endstand aus der Kreuzung des Weltenfeuers von Muspelheim und dem Welteneis von Niflheim. Diese Rune enthält das Grundmuster des gesamten Seins.
Hagalaz ist insoweit ein Hinweis auf etwas Neues. Nur wer auch loslassen kann, hat die Hände und den Geist frei für Neues. Allerdings ist diese Handlung sehr oft mit leider negativen Erfahrungen verbunden. Diese Rune beschreibt die ewige kosmische Harmonie in der nordischen Religion, und in der Mythologie stellt die Zahl 9 die heiligste und geheimnisvollste aller Zahlen dar. Die fälschlich als Weltenesche bezeichnete immergrüne Welteneibe Yggdrasil besteht aus neun Welten, Odin hing neun Nächte lang an jenem Baum um die Runen zu empfangen, der Gott Heimdall wurde von neun Müttern geboren und so weiter und so weiter. Es ist die Zahl der Vollendung, die zu einer Expansion von Macht und Produktivität führt. Hagalaz ist die Mutter der Runen einerseits aufgrund ihres numerischen Wertes, andererseits wegen ihres Formsymbolismus.
All dies lässt sich auch auf die Dualität der Göttin Hel anwenden.
So wie ihr Reich Helheim ist, so ist auch Hel auf der einen Seite abscheulich und hässlich. Ihre eine Körperhälfte ist völlig verwest und verrottet, aber dafür ist ihre andere umso schöner. Hel wird oft auch als weiß/schwarze Göttin bezeichnet.
Um nocheinmal auf die Beschreibung ihrer Heimstatt zurückzukommen, heißt ihr Thronsaal auch „Eljudni“, was soviel wie „Plage“ bedeutet.
Auf ihrem dreibeinigen, grauen Totenpferd „Helhesten“ soll sie die Toten holen und nach Helheim bringen. Sie ernährt sich dort von den Körpern derer, die zu ihr geschickt werden. Sie zerbricht ihre Knochen und leckt das Mark heraus. Von den Toten, die zu ihr kommen, nährt sich auch der Drache Nidhöggr.
In ihr Reich kommen alle, die einen unehrehaften Tod, bzw an Krankheiten und Alter gestorben sind. Sie müssen auf ewige Kälte, Schmerz und Hunger leiden und Hel hält sie unerbittlich in ihrem Reich fest. Dieses Reich bzw. seine Darstellung wurde vom Christentum übernommen und so zur Hölle, dem Reich der ewigen Verdammnis. Das englische Wort für Hölle „hell“ ist hieraus, wie wohl jeder inzwischen weiß, entstanden.
Es gibt aber auch eine andere Auffassung bzw Darstellung der Hel, die mir persönlich besser gefällt.
In selbiger kommt das Wort Hel von „helen“ , bedeutet also: „es unsichtbar“ machen. Hel wirkt so als eine verborgene Göttin. Fern vom Licht der Sonne liegt ihr Heim Helheim. Hier ist der Ursprung allen Seins und Lebens, und hierher kehrt es auch wieder zurück. Hel ist also die Göttin der Unterwelt, der Fruchtbarkeit, der Geburt und des Todes, sowie auch die Mutter allen Lebens.
Hier ist Hel demnach quasi eine Verwandte der Schicksalsgöttinnen, der Nornen. Sie ist auch hier die Herrscherin des Totenreiches Helheim. Aber im Gegensatz zu der ersten Auffassung ist Hel nicht von Grund auf böse, sondern gerecht. Sie belohnt und bestraft jeden nach seinem Verdienst. Dem Guten erscheint sie freundlich und milde, aber den Bösen als eine unerbittliche, grausame Rächerin und Richterin.
Die Guten kommen in ihre reich geschmückten Hallen, dort geht es ihnen gut und es gibt reichlich zu Essen und zu Trinken. Die Bösen jedoch werden in die Hallen des Schreckens und der Pein verwiesen. Hier ist ein finsterer und schlammiger Fluss der dort hindurchfließt. Darin sind scharfe Schwerter und Lanzen verborgen. In diese werden die Verdammten hinein getrieben und übelst zugerichtet. Eine andere Halle ist mit giftigen Schlangen bedeckt. Diese speien Gift auf die Sünder herab. In einer anderen befindet sich ein riesiger See aus ätzender Säure, durch den die verdammten ewiglich waten müssen.

In den vergangenen Jahren habe ich mich schon einige Male versucht dieser Göttin fotografisch zu nähern, bisher hatten mich die Ergebnisse aber nicht völlig überzeugt und haben nicht das vor meinem inneren Auge befindliche Bild und Vorstellung wiedergegeben.
Nun ist mir das erstmals zu einem sehr großen Teil gelungen und ich bin mit den Ergebnissen aus diesem für mich recht wichtigen Teil meines Projektes der nordischen und germanischen Mythologie sehr zufrieden und glücklich.

Nicht zuletzt möchte ich meinem Model Suzy sehr für ihre Leidensfähigkeit und Geduld während des Shooting danken, ohne sie wäre es nicht Möglich gewesen.

 

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„Nordlig Hjerte“ Shooting Projekt

Da ich eine Leidenschaft für alles Nordische, Germanische, und Keltische habe und ich mich schon immer für die Welt der nordischen Götter, die unglaublichen und atemberaubenden Landschaften des Nordens sowie die Menschen, die dort leben begeistern konnte, habe ich im letzten Jahr damit begonnen, dieses Thema zu einem meiner Hauptprojekte zu machen.

Die wunderbaren Sagen die immer wieder voll Faszination und Inspiration für die Literatur, den Film und natürlich auch für die Fotografie waren, bilden dabei eine wichtige Hauptgrundlage. Als großer Fan von J.R.R. Tolkien, George R. R. Martin, Bernard Cornwall und deren ausgiebiger und intensiver Beschäftigung mit dieser Epoche, habe ich mich lange nicht an dieses Thema herangewagt, weil es mir in der Umsetzung zu schwierig und zu komplex erschien. Als dann aber, letztlich durch TV Serien wie Vikings und the last Kingdom, diese Welt immer mehr in den medialen Mittelpunkt rückte, habe ich mir auch vorgenommen, dass ein oder andere Projekt zu diesem Thema umzusetzen.

Inzwischen ist es wahrlich zu einer kleinen Sucht geworden und ich habe außerordentlich viel Freude an der Umsetzung immer neuer Ideen aus der Welt der Wikinger, Germanen und Kelten. Auch finde ich den Versuch, das ganz alltägliche Leben der Menschen dieser Zeit fotografisch umzusetzen, sehr spannend. Ich gebe mir hierbei sehr viel Mühe bei der Auswahl der Modelle, der Locations, der Outfits sowie der Accessoires. Wann ich dieses Projekt beende, kann ich derzeit noch nicht sagen. (Es macht einfach sooooo unendlich viel Spaß)

Ein besonderes Dankeschön geht auch an meine bisherigen Models:

Melanie, Le Tigre, Gina, Florian, Lena Wo, Thorsten, all die anderen und natürlich an meine Frau…

…und an die Firmen oder historischen Handwerker: Mittelalter Kleidung Burgschneider, Thorids Gewandschneyderey , Petra Bergmann, Wolfgang Bergmann & Wikinger-Welten

Wer interesse hat als Model an diesem Projekt teilzunehmen, kann sich gern auf meiner Homepage unter dem Link: http://www.pit-theiss.de/kontakt/ bewerben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Sage vom Nixenteich (The legend of the Nixie of the Pond)

 

In einem kleinen Dorf in Nordhessen aufgewachsen, interessiere ich mich schon seit früher Kindheit für die spannenden Geschichten, Märchen und Sagen aus dieser Region.

Meistens von den alten Leuten des Dorfes in schaurig/gruseliger Umschreibung abends als Gutenachtgeschichte erzählt.

Einige dieser Sagen und Erzählungen haben es mir besonders angetan und so reifte in mir in den letzten Jahren die Idee, diese fotografisch als Bildgeschichte umzusetzen.

Eine davon ist die Erzählung des sogenannten „Nixenteiches“, welcher sich im Bereich vor der Kammerbacher Höhle oder Hilgershäuser Höhle dem sogenannten Hohlstein befindet. Diese Höhle ist die älteste urkundlich erwähnte Höhle Deutschlands (1267 AD) und diente wohl ab etwa 200 v. Chr. als Opfer und Bestattungshöhle.

Frau Holle soll als Muttergottheit darin verehrt worden sein.

Der Sage nach sprang ein untreues Mädchen aus Scharm über ihre untreue vom so genannten Mädelssprung welcher sich oberhalb der Höhle befindet, in den Tod. Ihr toter Körper rollte in den kleinen Teich unterhalb der Höhle, wo sie als Nixe andere untreue Frauen zu sich in die Tiefe zieht.

Having grown up in a small village in North Hesse, I have been interested in the exciting stories, fairy tales and legends from this region since early childhood.
Mostly told of the old people of the village in creepy circumference in the evening as a goodnight story.
Some of these stories and
fairytales have made a special impression on me, and in the last few years the idea of photographing them as photographic images has matured.


One of these is the narrative of the so-called „Nixenteiches“, which is located in the area in front of the Kammerbacher cave or Hilgershäuser cave the so-called Hohlstein. This cave is the oldest documented cave in Germany (1267 AD) and served as a sacrifice and funeral cave from about 200 BC.
Mother Hulda is said to have been revered as a mother deity.

According to legend, an unfaithful girl from Sharm jumped over her infidelity from the so-called girl jumping, which is above the cave. Her dead body rolled into the small pond below the cave where, as a mermaid, she drags other unfaithful women into the depths.

An dieser Stelle nochmals ein besonderes „DANKESCHÖN“ an die Models Claire de Lune & Mondenkind, die mich bei der Umsetzung so toll unterstützt haben.

 

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The Steampunk Projekt…

Steampunk…

Allein bei dem Wort bekomme ich immer wieder eine Gänsehaut.

Eigentlich fasziniert mich Steampunk schon seit meiner Kindheit, obwohl ich bis circa 1990 überhaupt nicht wusste, dass es Steampunk gibt.

Durch die Bücher von Jule Verne und H. G. Wells, die ich in meiner Kindheit und frühen Jugend gerne und viel las, wurde ich mit dieser Welt immer wieder in Berührung gebracht.

Die Ursprünge dieser Bewegung liegen also in der Science-Fiction Literatur des 19. Jahrhunderts, der Zeit der Industrialisierung.

Der Begriff Steampunk kam Ende des 20. Jahrhunderts auf und entwickelte sich mit der Welt und Subkultur des Gothic bis in die heutige Zeit.

Im Gegensatz zum Gothic hat der Steampunk in Deutschland eine verhältnismäßig kleine Fan-Gemeinde und wird häufig als Ableger des Gothic angesehen.

 

Mich fasziniert dabei die Vorstellung einer alternativen Zukunft, die komplett auf einer anderen Technologie, als der bei uns heute angewandten, basiert. Auch finde ich die Vorstellung sehr schön, dass es eine Welt gibt, in der Magie ein fester Bestandteil ist.

Letztlich übt diese gesamte Science-Fiction-Welt eine magische Anziehung auf mich aus, dies wurde auch durch einige Filme in den letzten zwei Jahrzehnten noch verstärkt. Ich habe lange gezögert, mich an ein Steampunk-Projekt zu wagen und habe letztlich dann doch den Entschluss gefasst, mich mit dieser Welt fotografisch auseinanderzusetzen.

Für mein erstes Projekt stand mir meine Frau als Model zur Verfügung, da sie am ehesten versteht, was ich für Ideen und Vorstellungen im Kopf habe, so hatte ich zumindest von Seiten des Models her eine gewisse Sicherheit für das Gelingen dieses ersten Projekts.

Ich denke, der Einstieg in die Welt des Steampunks ist mir gelungen und ich möchte in nächster Zeit noch einiges aus diesem Bereich umsetzen.

 

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Celtic/Norse/German Mythology Projekt…

Ostara

Ostara ist eine vermeintliche germanische Frühlingsgöttin.

Bekannt wurde sie durch Jacob Grimm, der sich auf Quellen eines angelsächsischen Mönches und Kirchenhistoriker namens Beda bezieht, der die Herkunft des Wortes Easter (Ostern) mit einer früheren germanische Göttin des Namens „Eostrae“ erklärt.

Spätestens seit der Romantik findet die Annahme, der Exsistenz, einer Ostara starken Anklang und wurde oft für die Erklärung von Osterbräuchen herangezogen.

In der Fachwelt wird dieser Name eher abgelehnt und ist schon länger umstritten.

Bei „Eostrae“ könnte sich allerdings auch um einen „österlichen“ Beinamen, der ansonsten anders genannten Göttin, wie etwa Freya, handeln.

Als Model stand mir Mia-Marie für dieses Shooting zu Verfügung (großes „Dankeschön“ an sie)

Als Location hatte ich eine märchenhafte Waldwiese mit Bach und kleinem Wasserfall im Umkreis von Witzenhausen ausgesucht.

 

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Models gesucht…

Models gesucht…

Für meine Projekte im Jahre 2016 suche ich mehrere ausdrucksstarke weibliche Models auf TfP-& Pay-Basis.

Die Shootingbereiche sind von Portrait-, Fashion, Glamour & Beautyfotografie, Gothic, Dark Romantik, Fantasy, Mythologie bis hin zum ästhetischen Teil-Akt.

Es ist mir sehr wichtig, dass ihr folgende Kriterien erfüllt:

-Zuverlässigkeit & Pünktlichkeit

-etwas Posingsicherheit

-das ihr Anweisungen entsprechend umsetzen könnt.
Über die Art und Form meiner bisherigen Arbeiten könnt ihr euch auf meiner Homepage: www.pit-theiss.de ein Bild machen.

Eure Bewerbungen schickt mir bitte mit euren Daten und 2-4 POLAS an das Kontaktformular auf meiner Homepage:

Kontakt

Ich freue mich auf eure Bewerbungen…

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