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Samhain, oder, Alfablót (Geschenk an die Elfen)

Der irische Begriff „Samhain“ [gespr. Sah-ween] ist abgeleitet vom altirischen „Samain“, „Samuin“ oder auch „Samfuin“; dem Wortsinn entsprechend (Sam = Sommer und Fuin = Ende, Sonnenuntergang) kann man Samhain also als „Ende des Sommers“ übersetzen. Ursprünglich bezieht sich das auf den 1. November, den „lathe na samna“, den Tag des Samhain und ist gleichzeitig, als „oenaig na samna“, die Nacht des Samhain, die Bezeichnung für ein königliches Fest am Hof von Tara, das im mittelalterlichen Irland jährlich gefeiert wurde.

Das Samhain-Fest symbolisiert den Beginn des dunklen Halbjahres im Jahreskreis und gleichzeitig ist es das Neujahrsfest, denn für unsere indigenen europäischen Ahnen wurden der Tag und das Jahr – wie alles Lebendige – aus der Dunkelheit geboren. Zu diesem Zeitpunkt stehen wir außerhalb der Zeit, das große Tor von Scathach senkt sich und die Grenze zwischen den Welten wird, genau wie zu Beltane, aufgehoben: materielle Welt und Anderswelt vereinen sich für eine Nacht.

Unsere verstorbenen Ahnen und die Geister derer, die noch geboren werden sollen, wandeln in dieser Nacht auf der Erde, um uns zu besuchen. Um ihnen den Weg zu weisen, stellt man Lichter in den Fenstern auf. Um sie zu ehren, deckt man bei Tisch einen Platz für sie mit, teilt Speise und Trank und unterhält sie mit Gesang und Erzählungen. Um diejenigen Geister fern zu halten, deren Platz nicht bei uns ist und die nur Unruhe stiften wollen, hängt man selbstgemalte Dämonengesichter ins Fenster oder schnitzt aus Rüben oder Kürbissen schaurige Fratzen, die als Wächter vor die Tür gestellt werden.

Die Feier des Samhain hat in verschiedenster Gestaltung als Feier zu Ehre der Toten überlebt. In Schottland, Irland und Wales, sowie im gesamten keltischen Siedlungsraum, fand das „Féile na Marbh“ („Feier der Toten“) an Samhain statt. Im Zuge der Christianisierung wurde das Fest zu Allerheiligen am 1. November, gefolgt von Allerseelen am 2. November. Dementsprechend wurde der 31. Oktober zum Vorabend von Allerheiligen („All Hallow’s Eve“) und die Überbleibsel des ursprünglichen Festes verwandelten sich in das weltliche Fest Halloween.

Es ist eine Zeit der Stille und der inneren Einkehr, die da kommt. Die Ernte ist eingefahren, was jetzt noch an Früchten und Kräutern draußen zu finden wäre, gehört nur noch den Naturgeistern und ist ab sofort tabu oder auch ‚puk‘. Wir spüren das Ausatmen der Göttin, der Mutter Erde, die sich darauf vorbereitet, bis zu Imbolc zu ruhen und Kraft zu schöpfen. Der Gott hat sein Geweih abgeworfen und vergeht, er stirbt, um zu Jul als Lichtbringer wiedergeboren zu werden.

Die Zugvögel verlassen unsere Breitengrade oder sind bereits im warmen Süden angekommen, viele Tiere ziehen sich mehr und mehr in ihre Winterbauten zurück; das Land verliert in einem letzten Rausch seine Farben, es wird kalt und grau um uns herum. Die Zeit um Samhain und die melancholischen Tage des Novembers können eine Zeit der Auseinandersetzung mit unserer eigenen Vergänglichkeit und eine Konfrontation mit dem Tod sein: eine Chance, uns selbst in dieser Stille wahrhaft zu begegnen. Die in die Unterwelt hinabgestiegene Göttin – in unseren nordischen Gefilden: Hel * die Holle * Frau Percht – begleitet uns mit Einsicht und Weisheit und schenkt uns Hoffnung darauf, dass wir die innersten Kräfte unserer Seele erkennen können und unser Potential in(s) Licht transformieren werden, wenn die Zeit gekommen ist.

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„Nordlig Hjerte“ Shooting Projekt

Da ich eine Leidenschaft für alles Nordische, Germanische, und Keltische habe und ich mich schon immer für die Welt der nordischen Götter, die unglaublichen und atemberaubenden Landschaften des Nordens sowie die Menschen, die dort leben begeistern konnte, habe ich im letzten Jahr damit begonnen, dieses Thema zu einem meiner Hauptprojekte zu machen.

Die wunderbaren Sagen die immer wieder voll Faszination und Inspiration für die Literatur, den Film und natürlich auch für die Fotografie waren, bilden dabei eine wichtige Hauptgrundlage. Als großer Fan von J.R.R. Tolkien, George R. R. Martin, Bernard Cornwall und deren ausgiebiger und intensiver Beschäftigung mit dieser Epoche, habe ich mich lange nicht an dieses Thema herangewagt, weil es mir in der Umsetzung zu schwierig und zu komplex erschien. Als dann aber, letztlich durch TV Serien wie Vikings und the last Kingdom, diese Welt immer mehr in den medialen Mittelpunkt rückte, habe ich mir auch vorgenommen, dass ein oder andere Projekt zu diesem Thema umzusetzen.

Inzwischen ist es wahrlich zu einer kleinen Sucht geworden und ich habe außerordentlich viel Freude an der Umsetzung immer neuer Ideen aus der Welt der Wikinger, Germanen und Kelten. Auch finde ich den Versuch, das ganz alltägliche Leben der Menschen dieser Zeit fotografisch umzusetzen, sehr spannend. Ich gebe mir hierbei sehr viel Mühe bei der Auswahl der Modelle, der Locations, der Outfits sowie der Accessoires. Wann ich dieses Projekt beende, kann ich derzeit noch nicht sagen. (Es macht einfach sooooo unendlich viel Spaß)

Ein besonderes Dankeschön geht auch an meine bisherigen Models:

Melanie, Le Tigre, Gina, Florian, Lena Wo, Thorsten, all die anderen und natürlich an meine Frau…

…und an die Firmen oder historischen Handwerker: Mittelalter Kleidung Burgschneider, Thorids Gewandschneyderey , Petra Bergmann, Wolfgang Bergmann & Wikinger-Welten

Wer interesse hat als Model an diesem Projekt teilzunehmen, kann sich gern auf meiner Homepage unter dem Link: http://www.pit-theiss.de/kontakt/ bewerben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Sage vom Nixenteich (The legend of the Nixie of the Pond)

 

In einem kleinen Dorf in Nordhessen aufgewachsen, interessiere ich mich schon seit früher Kindheit für die spannenden Geschichten, Märchen und Sagen aus dieser Region.

Meistens von den alten Leuten des Dorfes in schaurig/gruseliger Umschreibung abends als Gutenachtgeschichte erzählt.

Einige dieser Sagen und Erzählungen haben es mir besonders angetan und so reifte in mir in den letzten Jahren die Idee, diese fotografisch als Bildgeschichte umzusetzen.

Eine davon ist die Erzählung des sogenannten „Nixenteiches“, welcher sich im Bereich vor der Kammerbacher Höhle oder Hilgershäuser Höhle dem sogenannten Hohlstein befindet. Diese Höhle ist die älteste urkundlich erwähnte Höhle Deutschlands (1267 AD) und diente wohl ab etwa 200 v. Chr. als Opfer und Bestattungshöhle.

Frau Holle soll als Muttergottheit darin verehrt worden sein.

Der Sage nach sprang ein untreues Mädchen aus Scharm über ihre untreue vom so genannten Mädelssprung welcher sich oberhalb der Höhle befindet, in den Tod. Ihr toter Körper rollte in den kleinen Teich unterhalb der Höhle, wo sie als Nixe andere untreue Frauen zu sich in die Tiefe zieht.

Having grown up in a small village in North Hesse, I have been interested in the exciting stories, fairy tales and legends from this region since early childhood.
Mostly told of the old people of the village in creepy circumference in the evening as a goodnight story.
Some of these stories and
fairytales have made a special impression on me, and in the last few years the idea of photographing them as photographic images has matured.


One of these is the narrative of the so-called „Nixenteiches“, which is located in the area in front of the Kammerbacher cave or Hilgershäuser cave the so-called Hohlstein. This cave is the oldest documented cave in Germany (1267 AD) and served as a sacrifice and funeral cave from about 200 BC.
Mother Hulda is said to have been revered as a mother deity.

According to legend, an unfaithful girl from Sharm jumped over her infidelity from the so-called girl jumping, which is above the cave. Her dead body rolled into the small pond below the cave where, as a mermaid, she drags other unfaithful women into the depths.

An dieser Stelle nochmals ein besonderes „DANKESCHÖN“ an die Models Claire de Lune & Mondenkind, die mich bei der Umsetzung so toll unterstützt haben.

 

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Celtic/Norse/German Mythology Projekt…

Ostara

Ostara ist eine vermeintliche germanische Frühlingsgöttin.

Bekannt wurde sie durch Jacob Grimm, der sich auf Quellen eines angelsächsischen Mönches und Kirchenhistoriker namens Beda bezieht, der die Herkunft des Wortes Easter (Ostern) mit einer früheren germanische Göttin des Namens „Eostrae“ erklärt.

Spätestens seit der Romantik findet die Annahme, der Exsistenz, einer Ostara starken Anklang und wurde oft für die Erklärung von Osterbräuchen herangezogen.

In der Fachwelt wird dieser Name eher abgelehnt und ist schon länger umstritten.

Bei „Eostrae“ könnte sich allerdings auch um einen „österlichen“ Beinamen, der ansonsten anders genannten Göttin, wie etwa Freya, handeln.

Als Model stand mir Mia-Marie für dieses Shooting zu Verfügung (großes „Dankeschön“ an sie)

Als Location hatte ich eine märchenhafte Waldwiese mit Bach und kleinem Wasserfall im Umkreis von Witzenhausen ausgesucht.

 

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Interview mit Linda Bergmann

Die wunderbare Linda hat mich interviewt und das Ergebnis möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!

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