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Mabon, die Zeit der Herbsttagnachtgleiche

Mabon

Es ist Mabon, die Zeit der Herbsttagnachtgleiche, es ist eines der Schwellenfeste unserer nordischen Vorfahren, genau wie der Frühlingsanfang, nur steht dann der kommende Sommer vor der Tür und nun die dunkle Jahreszeit und der Winter.
Es ist für mich die Zeit zum „Danke“ sagen und der Beginn für mich zur inneren Einkehr, zum Besinnen auf das, was mit dem Sommer vergangen ist und das was nun beginnen wird. Es ist die Zeit, in der ich hinüberschreite in die Dunkelheit und die Kälte, kommend aus dem Sommer mit seiner Wärme und seiner übervollen Betriebsamkeit. Es ist die Zeit des Hineingehens in einen „in sich blickenden Raum“ , es ist die Zeit des in sich Kehrens und des Vorbereitens auf die Schwere und die Kälte des kommenden Winters, aus der dann wieder das Licht und auch das neue Jahr geboren wird. Es ist für mich die Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, was habe ich im vergangenen Sommer erreicht von all den Dingen, die ich im letzten Herbst für mich geplant und für mich gewünscht habe.
Es beginnt jetzt die Zeit des Kraftschöpfens und Energietankens für den kommenden Sommer.
Die nun kommende Jahreszeit ist die Zeit des Zurückziehens und Verinnerlichens.

Früher hat man sich zu dieser Jahreszeit langsam in die Häuser zurückgezogen und dann an langen Abenden am Kaminfeuer über das Vergangene nachgedacht und das kommende geplant.
In unserer heutigen gleichbleibend von stetiger Geschäftigkeit getriebenen Zeit bleibt uns selbige oft nicht mehr, um ein wenig mit Beschaulichkeit auf die vergangenen Monate zurückzuschauen und daraus entweder Lehren zu ziehen oder Ideen zu entwickeln, wie wir es im nächsten Sommer besser oder einfach anders machen könnten?
Viele von uns können mit diesen immer kürzer werdenden und oft auch regnerischen und kalten Tagen nichts anfangen, sie werden langsam und zunehmend übelgelaunter und wenn es manchen richtig packt, verfällt dieser auch in eine sogenannte Herbstdepression.


Unsere moderne Gesellschaft ist von einer solchen Betriebsamkeit durchdrungen, immer mehr Wohlstand und Reichtum anhäufen zu müssen bzw. zu wollen, dass wir darüber völlig vergessen, dass es vielleicht von Zeit zu Zeit gar nicht schlecht ist, sich besinnlich an einem frühen kalten Abend am Herd oder Kaminfeuer Gedanken darüber zu machen, inwieweit dies alles unserem inneren Rhythmus und auch unserem Wohlbefinden guttut?
Seit vielen Jahren versuche ich schon, besonders in der vorweihnachtlichen Hektik in Form von Weihnachtsfeiern, Adventsfeiern, Betriebsfeiern und anderen Veranstaltungen, durch lange Spaziergänge, den Aufenthalt im Freien und gemütliche Abende mit einem Buch in der Hand zu Hause, aus dem Weg zu gehen. Dies fällt mir persönlich besonders schwer beizubehalten, seitdem ich zwei kleine Kinder habe, die auch schon in diese hektische Vorweihnachtszeit hinein getrieben werden, das fängt mit dem Erntedankfest an, geht mit dem St. Martinsfest weiter, über Adventsfeiern und gipfelt dann in Weihnachtskrippenspiel und Spielzeug-Reizüberflutung am Weihnachtsfest und ohrenbetäubendem Lärm an Silvester.


Meist kommt dann nach diesem großen Finale mit Pauken, Trompeten und für mich völlig überflüssigen Silvesterböllern, eine große Leere und Stille im Januar. Es Bestünde ja jetzt die Möglichkeit, die Ruhe für ein wenig Einkehr und Besinnung zu nutzen, aber nein, wir setzen uns ins Auto, hetzen in den Skiurlaub oder verbringen Stunden im Flugzeug, um an Orte zu fliegen, die voller Exotik und vor allem Wärme sind, um für 10 bis 14 Tage dem scheinbar tristen Winter in unserem Lande zu entfliehen.
In der Regel haben wir dann nach 14 Tagen in der Sonne bei der Ankunft am Flughafen eine dicke Erkältung oder eine Grippe und sind krank.
Ich schreibe diese Zeilen nicht, um irgendjemandem Vorschriften zu machen oder Instruktionen zu geben, wie er die kommenden Monate, den dunklen Wendekreis des Lebens, vielleicht doch ein wenig anders verbringen sollte oder könnte. Aber mir liegt daran, einen kleinen Samen in eure Herzen und Gedanken zu pflanzen, auf dass eure Kreativität, euer Leben und euer Dasein im nächsten kommenden hellen Teil des ewigen Kreises des Lebens, durch die Zeit der Einkehr und der Stille an Kraft gewinnt und dann im Frühling des nächsten Jahres stärker und heller blüht.

Snæbjörn Ericson Mabon 2019

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Die Rauhnächte…

Jetzt ist die Zeit der Rauhnächte auf dem Hohen Meißner.
Sie liegen zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag.
Vor der Christianisierung glauben die Menschen in der Meißnerregion, dass Frau Holle in der Wilden Jagd die verstorbenen Seelen des Jahres über den Meißner in ihr unterirdisches Reich führt.
An der Seite des Germanengottes Wotan/Odin zieht die geheimnisvolle, wundermächtige Frau Holle in den 12 „Rauhnächten“ zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag am 6. Januar an der Spitze des „wilden Heeres“ am Westhang des Meißners entlang, am Hirschberg vorbei, über die Weiße Wand und verschwindet in einem anderen Eingang zu ihrem Reich, in der Badestube der Frau Holle.
Dabei sollen die Seelen der Verstorbenen des vergangenen Jahres unter die Wasser des Frau-Holle-Teiches zurück geführt werden, um aus denWassern wieder geboren zu werden.
Somit vollendet sich der Kreislauf vom Morgen zum Abend des Lebens.

Norse/German Mythology Shooting "Frau Holle/Mother Hulda”
…my dark Material
💃Ⓜ️ 👠 > Samantha
📸 > 🐻❄️"Snæbjörn Ericson frozen Moments "🐻❄️
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