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Walküren (Valkyria, Valkyrien, Valküren, Walkyren, Walachuriun, nord. „Totenwählerin”)

„Die Götter werden für mutige Frauen immer ein Lächeln bereithalten, wie die Walküren, diese Furien, die die Männer fürchten… und begehren.“

Die Walküren, auch Schlacht- oder Schildjungfern genannt, gehören zu den weiblichen Geisterwesen. Ihr Name leitet sich aus den altnordischen Wörtern valr („die auf dem Schlachtfeld liegenden Leichen“) und kjósa („wählen“) ab. Ihnen kommt die Aufgabe zu, die ehrenvoll Gefallenen (Einherjer) auszuwählen und zu Odin nach Walhall zu bringen.
Sie gehören, ebenso wie die Nornen, Fylgien und Disen, zu den Schicksalsfrauen. Ihre besondere Nähe zum Göttervater Odin verschafft ihnen eine zentrale Funktion innerhalb der nordischen Mythologie. Mit der Vermenschlichung der Götter, wandelte sich auch das Bild der Walküren. Aus den ursprünglichen Totendämonen entwickelten sich Kriegerinnen, ausgestattet mit menschlichen Zügen und Empfindungen.
Ihre Anwesenheit offenbarte sich in Form von Naturphänomenen: Ritten die Walküren nach einem erfolgreichen Kampf in Gefolgschaft der Einherjer wild durch das Firmament, waren sie für die Menschen als Polarlichter zu sehen. Dabei spiegelte sich das Mondlicht in ihren blanken Rüstungen und erzeugte so das farbenprächtige Lichtspiel am Nachthimmel.

Im Helgakviða Hjörvarðssonar wird die Zahl der Walküren mit neun angegeben, im Darraðarljóð mit zwölf. Tatsächlich dürfte die Anzahl im Volksglauben unbegrenzt gewesen sein.

Im Lied Grímnismál (Strophe 36) werden dreizehn Namen genannt von Walküren, die in Valhöll (Walhall) Bier ausschenken: Hrist, Mist, Skeggjöld, Skögull, Hildr, Þrúðr, Hlökk, Herfjötur, Göll, Geirölul (Geirrömul, Geirahöd), Randgríðr, Radgríðr und Reginleifr. Das Darraðarljóð nennt außerdem: Göndul, Guðr (Gunnr), Hildr, Hjörþrimul, Sanngríðr und Svipul. Die Þulur (Thulur) nennen zusätzlich: Herja, Geiravör, Skuld, Geirönul, Randgníð, Geirskögul, Hrund, Geirdriful, Randgríðr, Sveið, Þögn, Hjalmþrimul, Þrima, Skalmöld. In Heldenliedern kommen noch die Namen Sigrún, Kára, Sváfa und Brynhildr vor.

(Quelle Wikipedia)

Norse/German Mythology Projekt
„The Valkyrie”
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💃Ⓜ️ 👠 > Lena Aranea & Mel
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FRÖBLÓT

FRÖBLÓT
Das Fröblót ist das erste Fest im Jahreskreis und findet, gemäß der überlieferten ‚Distingsregel‘, an jenem 1. Vollmond im neuen Jahr statt, dessen vorausgegangener Neumond nach den Raunächten gewesen ist. Dementsprechend variiert der Festtermin Jahr für Jahr. 2019 erstrahlt der erste, vollständig im neuen Jahr gewachsene Mond am 21. Januar.
Der Name ‚Fröblót‘ leitet sich von FREY ab (althochdeutsch frô), den wir zu diesem Fest besonders ehren. Er, als Sohn von Njörd (Meer) und Nerthus (Erde), entstammt einem alten Geschlecht von Fruchtbarkeitsgottheiten, den Wanen. Freys Kraft ist die, die den Frühling bringt, die seit Jul wieder stärker werdende Sonne, die den Winter besiegen wird und die Erde weckt.
Ein Mythos, der diesen Naturprozess erzählt, ist das Skírnismál aus der Edda:
Von Hlidskjalf aus, dem Hochsitz in Asgard, kann man in alle Welten schauen. Dieser Sitz ist Odin vorbehalten, doch in seiner Abwesenheit hat Frey ihn erklommen, und fern in Jötunheim erblickt er eine schöne Riesin, in die er sich unsterblich verliebt: Gerda (Gerdr, Gerd). Krank vor Liebe sendet Frey seinen Diener Skírnir aus, für ihn um Gerda zu werben, doch die Riesin verweigert sich. Erst als Skírnir ihr Gewalt und einen Fluch androht, willigt die Riesin ein, in neun Nächten Frey zu treffen.
Wenn wir Gerda als eine Personifikation der Erde sehen, dann ist sie, solange sie in Jötunheim weilt, die noch gefrorene, winterliche Erde (Riesen = Winterkräfte), die sich noch nicht „erweichen“ lässt. Erst wenn sie sich mit Frey ( = Frühlingskraft, Frühlingssonne) verbindet, wird die Erde tauen und wieder fruchtbar werden. Das macht Skírnirs Handeln zwar nicht „netter“, erklärt aber die Dringlichkeit, warum es mit den beiden einfach klappen muss!
Ein anderer Name für dieses erste Jahreskreisfest ist DÍSABLÓT oder DÍSTING. Mit kleinen Speise- und Trankopfern locken wir die Naturgeister (Disen) hervor und wecken sie mit Trommeln, Gesang und stampfenden Tänzen aus ihrem „Winterschlaf“. Davon übriggeblieben sind die in vielen Regionen heute noch praktizierten lautstarken Fastnachtsbräuche. (Winteraustreiben)
Die Disen stehen auch mit den Ahnen – v.a. den weiblichen – in Verbindung, und so ist Fröblót neben Vetrnóttablót (im Spätherbst) das zweite Ahnenfest im Jahreskreis.

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Die Rauhnächte…

Jetzt ist die Zeit der Rauhnächte auf dem Hohen Meißner.
Sie liegen zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag.
Vor der Christianisierung glauben die Menschen in der Meißnerregion, dass Frau Holle in der Wilden Jagd die verstorbenen Seelen des Jahres über den Meißner in ihr unterirdisches Reich führt.
An der Seite des Germanengottes Wotan/Odin zieht die geheimnisvolle, wundermächtige Frau Holle in den 12 „Rauhnächten“ zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag am 6. Januar an der Spitze des „wilden Heeres“ am Westhang des Meißners entlang, am Hirschberg vorbei, über die Weiße Wand und verschwindet in einem anderen Eingang zu ihrem Reich, in der Badestube der Frau Holle.
Dabei sollen die Seelen der Verstorbenen des vergangenen Jahres unter die Wasser des Frau-Holle-Teiches zurück geführt werden, um aus denWassern wieder geboren zu werden.
Somit vollendet sich der Kreislauf vom Morgen zum Abend des Lebens.

Norse/German Mythology Shooting "Frau Holle/Mother Hulda”
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The Steampunk Projekt…

Steampunk…

Allein bei dem Wort bekomme ich immer wieder eine Gänsehaut.

Eigentlich fasziniert mich Steampunk schon seit meiner Kindheit, obwohl ich bis circa 1990 überhaupt nicht wusste, dass es Steampunk gibt.

Durch die Bücher von Jule Verne und H. G. Wells, die ich in meiner Kindheit und frühen Jugend gerne und viel las, wurde ich mit dieser Welt immer wieder in Berührung gebracht.

Die Ursprünge dieser Bewegung liegen also in der Science-Fiction Literatur des 19. Jahrhunderts, der Zeit der Industrialisierung.

Der Begriff Steampunk kam Ende des 20. Jahrhunderts auf und entwickelte sich mit der Welt und Subkultur des Gothic bis in die heutige Zeit.

Im Gegensatz zum Gothic hat der Steampunk in Deutschland eine verhältnismäßig kleine Fan-Gemeinde und wird häufig als Ableger des Gothic angesehen.

 

Mich fasziniert dabei die Vorstellung einer alternativen Zukunft, die komplett auf einer anderen Technologie, als der bei uns heute angewandten, basiert. Auch finde ich die Vorstellung sehr schön, dass es eine Welt gibt, in der Magie ein fester Bestandteil ist.

Letztlich übt diese gesamte Science-Fiction-Welt eine magische Anziehung auf mich aus, dies wurde auch durch einige Filme in den letzten zwei Jahrzehnten noch verstärkt. Ich habe lange gezögert, mich an ein Steampunk-Projekt zu wagen und habe letztlich dann doch den Entschluss gefasst, mich mit dieser Welt fotografisch auseinanderzusetzen.

Für mein erstes Projekt stand mir meine Frau als Model zur Verfügung, da sie am ehesten versteht, was ich für Ideen und Vorstellungen im Kopf habe, so hatte ich zumindest von Seiten des Models her eine gewisse Sicherheit für das Gelingen dieses ersten Projekts.

Ich denke, der Einstieg in die Welt des Steampunks ist mir gelungen und ich möchte in nächster Zeit noch einiges aus diesem Bereich umsetzen.

 

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